Life & Style Travel

USA Ostküste – Washington

Juli 31, 2019

Ein lang ersehnter Traum ging im Mai für uns in Erfüllung, wir verreisten zum ersten Mal in ein Land außerhalb Europas.

Wir entschieden uns im Oktober 2018 dazu eine größere Reise zu unternehmen, denn wenn nicht jetzt wann dann. Also haben wir uns in einem lokalen Reisebüro beraten lassen und entschieden uns die Ostküste der USA, im Mai 2019 zu bereisen. Eine Mietwagenrundreise sollte es werden, um in der kurzen Zeit so viel bereisen zu können wie nur irgendwie möglich.

Um die Beiträge nicht zu überfüllen, werde ich die Reise in verschiedenen Beiträgen vorstellen.

USA Ostküste

Washington D.C. (02.05 – 04.05)

Von Frankfurt aus flogen wir knappe 9 Stunden nach Washington D.C. ,mein erster Langstreckenflug wohlgemerkt. Der Flug und die Einreise verliefen völlig komplikationslos. Vor der Einreise hatte ich wirklich etwas Angst, jedoch war es einfacher als gedacht.

In der Nähe des Washingtoner Flughafens erhielten wir unseren gebuchten Mietwagen und konnten uns gleich auf den Weg zu unserem gebuchten Hotel, dem *Capitol Skyline Hotel, machen.

Washington war unser erstes Reiseziel der 14-Tägigen Rundreise. Nun waren wir also angekommen, in der mächtigste Stadt der Welt, in welcher höchst politische Entscheidungen getroffen werden. Dabei wirkt die Hauptstadt der USA, auf den ersten Blick wie eine Provinzstadt.

Während wir durch die Straßen rund um das U.S Capitol schlenderten, wunderten wir uns über die Ruhe und Beschaulichkeit dieser Stadt. Nur aus Filmen kannten wir bisher die USA, welche durch Wolkenkratzer und Menschenmengen geprägt sind. Hier in Washington war jedoch alles anders. Ein Fleckchen Erde, welches uns absolut verzaubert hat. Dass es keine Wolkenkratzer gibt, liegt daran, dass kein Gebäude höher als das Washington Monument sein darf (169m). Mit den altehrwürdigen Gebäuden, der „National Mall“ – die sich über 4,8 km vom Kapitol über das Washington Monument bis hin zum Lincoln Memorial erstreckt – und dem mächtigsten Mann der Welt als wohl berühmtesten Einwohner, hat Washington den Titel der Hauptstadt wahrlich verdient.


Was Washington so besonders macht, ist das Wechselspiel zwischen streng bewachten Gebäuden und den vielen freien, begrünten Flächen. Eine Stadt in der man auch die Natur erleben kann. Was uns am meisten fasziniert hat, war die Sauberkeit. Die Gehwege waren frei von Müll, kein einziger Hundehaufen war zu sehen und die Grünanlagen sind wundervoll gepflegt.

Da man die Stadt zu Fuß oder mit dem Rad erkunden kann, vergisst man ziemlich schnell, dass man sich in einer 650 000 Einwohnerstadt befindet.

Am ersten Abend aßen wir in einem kleinen Pub Mr. Henry’s direkt an der Pennsylvania Ave SE. Eine richtig urige Location, mit Holzvertäfelung und einer kleinen Bühne für Konzerte. Von unserem Platz aus, konnten wir das Treiben der Stadt beobachten und fühlten uns hier so richtig im Urlaub angekommen.

Am zweiten Tag in Washington hatten wir uns einiges vorgenommen, denn die Stadt wollte erkundigt werden. Ein Nachteil, wenn man in kürzester Zeit so viel wie möglich entdecken möchte. Unsere Erkundungstour erstrecke sich über 13 km , welche wir natürlich zu Fuß bewältigten. Vom Hotel aus ging es los zur Library of Congress, ein absolut imposantes Gebäude. Als Nächstes stand der Supreme Court auf dem Plan, das oberste rechtsprechende Staatsorgan der Vereinigten Staaten. Von dort aus kamen wir zum US Capitol, dessen Kuppel uns schon von Weitem begrüßte. Hier ist der Sitz des Kongresses. Nun ging es weiter entlang der National Mall, welche zwischen dem Kapitol und dem Lincoln Memorial liegt. Dazwischen liegt das Washington Monument, welches nicht außer acht gelassen werden darf. Der weiße Mamorturm wurde als Denkmal zu Ehren des ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, George Washington, errichtet. Ein kleiner Schlenker nach rechts brachte uns dem Weißen Haus etwas näher. Hier ist der offizielle Amts- und Regierungssitz des aktuellen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Allerdings ist dieses Gebäude extrem abgeschirmt und man kann es nur von Weitem betrachten. Aktuell darf man es auch nicht besichtigen, wenn man kein US Staatsbürger ist. Der letzte Punkt auf unserer Route, war das Lincoln Memorial. Ein Denkmal zu Ehren Abraham Lincolns, des 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten.

Georgetown

Am Abend entschieden wir uns dazu mit dem Auto nach Washington-Georgetown, dem wohl schönsten Stadtteil, zu fahren. Auf dem Weg dorthin fuhren wir durch die Embassy Row. Hier siedelten sich nach dem Börsencrash von 1929 zahlreiche Botschaften diverser Länder an. In Georgetown angekommen findet man eine Architektur im föderalen Stil vor. Wundervolle Häuser und kleine Straßen aus Kopfsteinpflaster gehören hier zum Stadtbild dazu. Wer Lust auf “Europäisches Shopping” hat, der ist hier genau richtig, denn in Georgetown reiht sich Geschäft an Geschäft.

Die Gastronomieszene wird von gehobenen Restaurants und Fischlokalen am Wasser bestimmt. Wir wurden in einer kleinen Seitenstraße fündig und nahmen bei Flavio (1073 31st St NW Washington) Platz. Wir aßen draußen, wo die kleinen Tische auf dem Gehweg platziert waren und hatten für einen kurzen Moment das Gefühl uns wirklich in Italien zu befinden.

Für alle Kaffeejunkies unter uns habe ich natürlich auch noch ein paar Geheimtipps für euch. In der Nähe unseres Hotels lag das Slipstream (82 I St SE, Washington), hier bekommt ihr nicht nur richtig guten Barista Kaffee, sondern auch etwas Leckeres zum Frühstück.

Im Regierungsbezirk wurden wir auch fündig und haben uns mit Kaffee und Frühstück bei der Firehook Bakery (215 Pennsylvania Ave SE Washington) eingedeckt. Eine richtig süße Bäckerei, welche ich euch sehr empfehlen kann. Am besten nehmt ihr alles “TO GO” und setzt euch in den Park vor dem Capitol. Mit etwas Glück trefft ihr auf einen netten Police Officer und werdet wie ich, zum Junior Officer ernannt 😉

Ein paar Worte…

Die Stadt hat mich wirklich zutiefst berührt und beim Schreiben dieses Beitrages bekomme ich sofort wieder Fernweh. Es wird definitiv nicht unser letzter Besuch in Washington gewesen sein. Da wir nur knappe 2 Tage in Washington D.C hatten, war es uns leider nicht möglich all die Sehenswürdigkeiten auch von innen zu besichtigen. Ihr solltet euch also für Washington 4 Tage einplanen, um der Stadt gerecht zu werden.

Einen Mietwagen benötigt ihr meines Erachtens nicht, denn ihr könnt hier alles fußläufig oder mit dem Bus erreichen.

Mit unserem Hotel *Capitol Skyline Hotel, waren wir zufrieden, es lag sehr zentral, war ordentlich und hatte einen Stellplatz für unseren Mietwagen. Frühstück hatten wir in keinem der Hotels dazu gebucht. Da wir ständig auch Achse waren, machten wir uns unterwegs auf die Suche nach etwas leckerem zu Essen und ich war wirklich froh darüber. Das Amerikanische Frühstück entspricht nicht gerade meinem Geschmack.

Das war der erste Beitrag zu unserer USA Ostküsten Rundreise. Ihr könnt auch aber auf weitere Städte auf unserer Route freuen.

Wart ihr schon einmal in der USA und wenn ja, wo MUSS man gewesen sein ?

 

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5 Comments

  • Reply Saskia August 2, 2019 at 11:38 pm

    Washington war wirklich toll, da hatten wir auch definitiv zu wenig Zeit! Ich würde wahnsinnig gerne nochmal dorthin zurück.
    Ich freu mich schon auf die folgenden Beiträge <3

    • Reply Larissa August 3, 2019 at 9:37 am

      Ja man sollte sich viel mehr Zeit einplanen um alle Ecken der Stadt entdecken zu können. Aber nun haben wir einen Grund mehr wieder in die USA zu reisen.
      Liebe Grüße <3

  • Reply Isabell August 3, 2019 at 9:50 am

    Ein wirklich toller Blogbeitrag – man fühlt sich, als wäre man live mit dabei gewesen. Ich war selbst schon viermal in den USA und ich war jedes Mal aufs Neue begeistert. Sowohl die Ost- als auch die Westküste sind einfach unbeschreiblich schön. Ich bin schon gespannt auf eure nächste USA-Reise.

    • Reply Larissa August 3, 2019 at 9:52 am

      Dankeschön! Beim Schreiben des Beitrages wollte ich sofort wieder in den Flieger steigen und weitere Plätze dieses tollen Landes entdecken.

  • Reply USA Ostküste - die Reise geht weiter - salutmavie September 19, 2019 at 6:47 pm

    […] ersten Beitrag zu unserer Rundreise durch die USA, ging es um die mächtigste Stadt der Welt: WASHINGTON. Nach drei Tagen Aufenthalt ging unsere Reise weiter entlang der geplanten […]

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