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USA Ostküste – die Reise geht weiter

September 19, 2019

USA Ostküste – die Reise geht weiter (04.05. – 06.05.)

In meinem ersten Beitrag zu unserer Rundreise durch die USA, ging es um die mächtigste Stadt der Welt: WASHINGTON. Nach drei Tagen Aufenthalt ging unsere Reise weiter entlang der geplanten Route.

Nach einer Fahrt in nördlicher Richtung erreichten wir Frederick. Ein kleines, aber feines 40.000 Seelen Städtchen. Dort angekommen, fanden wir eine bunt geschmückte Stadtmitte vor, da gerade ein Straßenfest zugange war.

Die ansehnlichen Stadtvillen stammen noch aus den Gründerjahren der Stadt um die Mitte des 18. Jahrhunderts. Die vorhandenen Biergärten sind aus dem deutschen Siedlungserbe und sind besonders zu Zeiten des Oktoberfestes gefragt.

 

 

Nach dem wir Frederick hinter uns gelassen hatten, ging es weiter in Richtung Gettysburg. Die Stadt erreichte ihre Berühmtheit aufgrund des Bürgerkrieges, denn hier gab es Rund 51.000 Tote und somit handelt es sich dabei um eine der blutigsten Schlachten des Bürgerkrieges. Das Civil War Battlefield kann vom PKW aus besichtig werden, denn eigens hierfür wurde ein Rundweg angelegt. Ein sehr imposantes Freilicht Museum, welches doch sicher einige zum nachdenken anregt. Unsere Generation blieb zum Glück bisher von all diesem Unheil verschont und musste noch keinen Krieg miterleben. In den USA spürt man, wie sie ihre Geschichte nicht in Vergessenheit geraten lassen und dies finde ich wirklich bewundernswert.

 

Um unsere Laune wieder etwas auf zu bessern, gingen wir die Straßen von Gettysburg entlang und fanden die wohl beste Eisdiele auf unserer Reise. Bei Mr. G’s (404 Baltimore St, Gettysburg) gab es eine tolle Auswahl an Eissorten und die Portionen waren gigantisch. Ich hatte wirklich große Mühen, mein Eis fertig zu essen und war danach pappsatt.

Am späten Nachmittag bezogen wir unser Hotel etwas außerhalb von Gettysburg, das *Courtyard Gettysburg. Das Hotel liegt ca. 5 Minuten vom Stadtzentrum entfernt und begrüßte uns mit einer sehr ansehnlichen Lobby und nettem Personal. Die Zimmer sind typisch amerikanisch eingerichtet und auch über die Sauberkeit gibt es nichts negatives zu sagen. Einziges Manko an allen Hotelzimmern in den USA, ist definitiv der ständige Einsatz von Klimaanlagen 😛

Am nächsten Tag, dem 05.05. einem Sonntag hatten wir nun knapp 250 km Strecke vor uns, um den Shenandoah Nationalpark zu erreichen. Einen kurzen Zwischenstopp machten wir allerdings in Luray, um uns etwas die Beine in der schönen Natur zu vertreten.

 

 

Der Weg entlang des Skyline Drives gehört wohl zu den schönsten Straßen Amerikas. Unser Ziel war der Shenandoah Nationalpark in den Appalachen, jenem Riesengebirge, welches von Neufundland bis nach Alabama reicht. Um den Nationalpark befahren zu dürfen bezahlt man 30 $ für 7 Tage, was ich für absolut in Ordnung befinde. Die Kammstraße erwies sich als durchaus anstrengend, denn leider meinte es der Wettergott nicht gut mit uns und wir fuhren im dichtesten Nebel die Straße voller scharfer Kurven und weicher Windungen entlang. Zeitweise konnte man die Hand vor Augen nicht mehr sehen, so dicht wurde der Nebel. Ich kann euch sagen, dass ich hier wirklich Blut und Wasser geschwitzt habe. Wir hatten ein Hotel direkt im Nationalpark gebucht um von dort aus direkt ein paar kleine Wanderungen zu starten. Leider verbesserte sich das Wetter an diesem Tag nicht mehr und somit waren auch keine Ausflüge in die Natur möglich, denn ohne Sicht wäre es viel zu gefährlich geworden.

Unser gebuchtes Hotel war das Skyland Resort (Skyland Upper Loop Mile 41, Luray), direkt am Skyline Drive gelegen. Ein sehr rustikales Hotel mit verschiedenen Gebäuden, die dank Lageplan einfach zu finden sind. Ebenso gibt es ein Restaurant im Hotel, da der Weg zurück in die Zivilisation recht weit ist.

 

 

Im Nachhinein würde ich kein Hotel mehr direkt im Nationalpark buchen, denn leider ist man viel zu sehr vom Wetter abhängig. Ich würde einen Besuch im Nationalpark wohl zukünftig als Tagesausflug planen um sich somit den Wetterbedingung besser anpassen zu können. Denn da auch am nächsten Morgen das Wetter immer noch Bescheiden war, entschieden wir uns dazu unsere Reise fortzusetzen. Somit hätte man sich das Geld für das Hotel im Nationalpark definitiv sparen können 😉

Auf unserem Rückweg hatten wir dann endlich Glück und die dichte Wolkendecke brach auf. Die ersten Sonnenstrahlen brachen über das Tal herein und wir konnten uns einfach nicht sattsehen an diesem Naturspektakel. So viel Pech wir den Tag davor hatten, so viel Glück hatten wir nun auf unserem Rückweg. Denn nicht nur Rotwild kreuzte unseren Weg. Auch ein Schwarzbär zeigte sich am Straßenrand und wartete geduldig darauf, bis wir fertig waren ihn zu fotografieren. Ein Bär in freier Wildbahn ist wirklich etwas unglaublich Schönes.

 

 

 

Wie unsere Reise weiterging und was wir noch alles erleben durften, werdet ihr im nächsten Teil der USA Ostküsten Reihe zu lesen bekommen. Es liegen noch viele tolle Orte vor uns, welche ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

Wie gefällt euch der Beitrag “USA Ostküste – die Reise geht weiter” und die Bilder dazu? Würdet ihr auch einen Nationalpark besuchen wollen?

 

 

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